Die Aktienanalyse

Posted Juli 10th, 2009 by admin

Bei der Aktienanalyse gibt es zwei unterschiedliche Arten: Bei der Fundamentalanalyse erfolgt die Bewertung einer Aktiengesellschaft aufgrund von „fundamentalen“ Daten, die der Analyst oder Anleger in den Zahlenwerken der Gesellschaft, also der laufenden Berichterstattung oder in den Bilanzen, findet. Zur vereinfachten Betrachtung und zur besseren Vergleichbarkeit dienen den Analysten Kennzahlen: Dabei wird eine Outputgröße zu einer Kapitaleinsatzgröße in ein sinnvolles Verhältnis gesetzt. Die bekannteste Kennzahl ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis(KGV). Dabei gelten Unternehmen mit einem niedrigen KGV als kostengünstiger als Unternehmen mit einem hohen KGV.
Kostet ein Unternehmen an der Börse 100 Geldeinheiten und es erwirtschaftet in einer Periode 20 Geldeinheiten, dann entspricht das einem KGV von Fünf. Wer sich daran nicht gewöhnen möchte, der kann den reziproken Wert ermitteln, der dem Zins der Investition entspricht: in diesem Beispiel 20 Prozent.
Die fundamentale Unternehmensanalyse greift natürlich nicht lediglich auf Vergangenheitsdaten zurück, sondern es wird versucht, zukünftige Zahlungsströme zu prognostizieren. Dabei greifen Analysten auf Szenariorechnung mit unterschiedlichen Annahmen für das fiskalische und konjunkturelle Umfeld.

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Charts als Orientierung

Anders als die fundamentale Analyse arbeitet die technische Analyse: Hierbei steht nicht das Kaufobjekt, also das Aktienunternehmen im Fokus, sondern das Kaufverhalten an der Börse. Mit Hilfe von technischen Indikatoren wird das Kaufverhalten der Anleger untersucht und Trends sollen ermittelt werden.
Ein Teil der technischen Betrachtungen greift auf so genannte Charts (nicht zu verwechseln mit Kino Charts :)), das sind zweidimensionale Darstellungen der Kursverläufe, zurück. Mit Hilfe von Erfahrungswerten über das Kauf- und Verkaufverhalten von Aktien wird versucht, den weiteren Kursverlauf zu prognostizieren. Dabei greifen Chartanalysten auf bestimmte Formationen zurück.

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